Die
meisten Wälderdackel, die frühzeitig mit Wasser vertraut gemacht werden,
schwimmen später, als erwachsene Hunde, mit schier unglaublicher Begeisterung.
Die fast sprichwörtliche Scheu der Bracken vor dem Wasser ist beim Wälderdackel
nur selten zu finden. Schwimmen ist eine echte Bereicherung des Hundelebens!
Ziel
des Wassergewöhnungstages ist es, die Hunde im jungen Alter zwanglos mit Wasser
vertraut zu machen. Dies geschieht mit der Reizangel an einem stehenden
Gewässer mit flachem Einstieg. In erster Linie geht es darum, den jungen Hunden
spielerisch die Scheu vor dem nassen Element zu nehmen. Viele Hunde lernen ganz
nebenbei gleich das Schwimmen. Das ist aber ausdrücklich nicht das Ziel des
Tages. Die Hunde werden einzeln an das Wasser herangeführt.
Nebenbei
bemerkt: Es gibt eine ganze Reihe von Wälderdackeln, die regelmäßig beim Jagen
am Wasser eingesetzt werden und erlegte Enten anlanden. Bei einfühlsamer
Ausbildung kann man einem Wälderdackel des mittleren bis höheren Schlags auch
das korrekte Zutragen und Ausgeben von Enten beibringen. Mit Parforce
Ausbildungsmethoden funktioniert das bei unseren Hunden aber nicht.
Das
Grundstück, auf dem der Übungstag stattfindet, ist hundesicher eingezäunt, so
dass die Hunde sich grundsätzlich auch ohne Leine frei bewegen und damit ihre
sozialen Fähigkeiten weiter entwickeln können. Unter der einfühlsamen Anleitung
von Tobias Engelmann und seinen erfahrenen Helfern wird auf jeden einzelnen
Hund individuell eingegangen.
Im
eingezäunten Bereich steht eine Jagdhütte. Dort wird in der Mittagspause
gemeinsam gegrillt. Dabei gibt es genügend Zeit, um sich viele Anregungen rund
um die Hundearbeit zu holen.